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Spezialeffekte bei der Tunnelübung in Mainz-Hechtsheim

Am Sonntag, den 20. September 2026, waren wir im Rahmen einer groß angelegten Tunnelübung im Tunnel Mainz-Hechtsheim auf der A60 im Einsatz. Beauftragt durch die Autobahn GmbH des Bundes unterstützten wir die Vorbereitung und Durchführung der Übung mit verschiedenen Spezialeffekten zur realistischen Darstellung von Rauch- und Brandszenarien.

Bereits am frühen Morgen fand zunächst ein separater Verrauchungstest statt. Von 6:00 bis 7:00 Uhr wurde mit gesundheitlich unbedenklichem Übungsnebel untersucht, wie sich Rauch innerhalb des Tunnels ausbreitet und durch die vorhandenen beziehungsweise eingesetzten Lüftungsmöglichkeiten beeinflusst wird. Dabei zeigte sich unter anderem, dass sich der Nebel je nach Situation in unterschiedliche Richtungen bewegte und sowohl mit als auch gegen die jeweilige Fahrtrichtung beziehungsweise in die benachbarte Tunnelröhre zog. Die gewonnenen Erkenntnisse sind insbesondere für die Planung und Durchführung zukünftiger Tunnel-Einsätze relevant. (Presseportal)

Im Anschluss begann die eigentliche Einsatzübung. Dargestellt wurde ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen und anschließendem Fahrzeugbrand. Ein Pkw sowie ein Transporter mit Anhänger und Transportgut wurden als brennende Fahrzeuge dargestellt.

Für die realistische Darstellung kamen verschiedene Spezialeffekte von Hummig Effects zum Einsatz. Die Fahrzeuge selbst wurden dabei selbstverständlich nicht tatsächlich in Brand gesetzt. Stattdessen wurden speziell für solche Übungsszenarien entwickelte Effektmittel eingesetzt.

Eine Besonderheit bei Tunnelübungen ist die Darstellung der Rauchentwicklung. Anders als bei Übungen im Außenbereich kommen hier keine Rauchpatronen zum Einsatz. Die Darstellung erfolgt ausschließlich mit geeigneten, kontrollierbaren Effektmitteln, die für die besonderen Bedingungen innerhalb eines Tunnels geeignet sind.

Die groß angelegte Gemeinschaftsübung diente dazu, die bestehenden Alarm- und Einsatzabläufe sowie das Zusammenspiel der beteiligten Einsatzorganisationen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu überprüfen. Insgesamt waren rund 150 Einsatzkräfte beteiligt. (Presseportal)

Wir bedanken uns herzlich bei der Autobahn GmbH des Bundes für das entgegengebrachte Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit bei der Vorbereitung des Projekts.

Ein besonderer Dank gilt außerdem der Berufsfeuerwehr Mainz, die die Übung gemeinsam mit der Autobahn GmbH und uns intensiv vorbereitet und uns vor Ort bei der Umsetzung betreut hat.

Wir freuen uns, mit unseren Spezialeffekten einen Beitrag zu realitätsnahen und anspruchsvollen Einsatzübungen leisten zu können.

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