Drei intensive Ausbildungswochenenden liegen hinter uns. An insgesamt drei Wochenenden im Juni und Juli fanden unsere Ausbildungsfeuerwerke statt – mit je zwei Abendfeuerwerken am Freitag, Samstag und Sonntag. Insgesamt wurden 20 Feuerwerke erfolgreich durchgeführt, darunter zwei Tagesfeuerwerke mit Handanzündung. Die Ausbildungsfeuerwerk-Saison 2026 ist damit erfolgreich abgeschlossen, weiter gehts wieder im Juni 2027.
Unsere Teilnehmer reisten aus ganz Deutschland sowie aus Luxemburg und den Niederlanden an. Besonders gefreut hat uns die Mischung aus bekannten Gesichtern, die bereits im vergangenen Jahr Helfernachweise bei uns gesammelt hatten, und vielen neuen Teilnehmern. Es war eine motivierte Gruppe, die sich von Feuerwerk zu Feuerwerk sichtbar weiterentwickelt hat.
Insgesamt standen uns neun verschiedene Abbrennplätze zur Verfügung. Bevor es jedoch an den Aufbau ging, erhielten alle Teilnehmer eine ausführliche Sicherheitseinweisung. In dieser rund einstündigen Schulung erklärte Mebel Hummig die wichtigsten Grundlagen rund um den sicheren Umgang mit Feuerwerk, die Verhaltensregeln am Abbrennplatz sowie den richtigen Einsatz von Werkzeugen und Arbeitsmitteln.
Unser erstes Ausbildungsfeuerwerk fand in Herzogsägmühle statt. Gerade an den ersten beiden Tagen liegt der Schwerpunkt darauf, gemeinsam die Abläufe kennenzulernen und ein sicheres, strukturiertes Feuerwerk aufzubauen. Mit jedem weiteren Feuerwerk werden die Teilnehmer sicherer und übernehmen immer mehr Verantwortung.
Bereits ab dem zweiten Ausbildungstag planen die Teilnehmer die Feuerwerke selbstständig. Pro Feuerwerk übernehmen jeweils zwei Teilnehmer die Organisation und Leitung. Sie koordinieren den Aufbau, legen die Reihenfolge der Effekte fest, bestücken die Zündanlage und lösen das Feuerwerk schließlich aus, selbstverständlich jederzeit unter der Aufsicht unserer Pyrotechniker Moritz Hummig und Mebel Hummig.
Ein besonderer Bestandteil der Ausbildung sind unsere beiden Tagesfeuerwerke mit Handanzündung. Auch wenn Feuerwerke heute in der Praxis nahezu ausschließlich elektrisch gezündet werden, gehört die Handanzündung zu den wichtigen Grundlagen eines Pyrotechnikers. Sie vermittelt ein besseres Verständnis für den Aufbau von Feuerwerken und den sicheren Umgang mit F4-Kugelbomben. Gleichzeitig lernen die Teilnehmer, wie ein Feuerwerk aufgebaut werden muss, damit im Ausnahmefall auch eine sichere Handzündung möglich wäre, beispielsweise falls eine Zündanlage ausfallen sollte.
Von Feuerwerk zu Feuerwerk wurden die Abläufe strukturierter, die Effektfolgen harmonischer und das Zusammenspiel im Team immer besser. Genau diese Entwicklung macht unsere Ausbildungsfeuerwerke jedes Jahr aufs Neue zu etwas Besonderem.
Ein herzliches Dankeschön gilt außerdem den zahlreichen Besuchern unserer Feuerwerke. Wir haben viele positive Rückmeldungen und liebevolle E-Mails erhalten, über die wir uns sehr gefreut haben. Dieses Lob haben wir selbstverständlich an unsere Auszubildenden weitergegeben, die mit großem Engagement und viel Einsatz zum Erfolg der Ausbildungsfeuerwerke beigetragen haben.
Die Teilnehmenden konnten im Rahmen der Ausbildungswochenenden ihre Helfernachweise sammeln. Für viele geht die Ausbildung nun direkt weiter: Am Sonntag, den 26. Juli, startet unser sechstägiger Grundlehrgang: “Abbrennen von Feuerwerken” für alle Teilnehmer mit mindestens 20 Helfernachweisen, sowie gültiger Unbedenklichkeitsbescheinigung nach §34, 1.SprengV und dem Mindestalter von 21 Jahren. Den Abschluss bildet am Freitag die staatliche Fachkundeprüfung.
Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und drücken fest die Daumen für die bevorstehende Prüfung!
Team Hummig







